Festschrift

100 Jahre Verein der Bütower in Berlin
1890 - 1990

Inhalt:

Der "Verein der Bütower in Berlin"
Programm 40jähriges Stiftungsfest
Der "Verein der Bütower in Berlin"

Wann kamen die Bütower nach Berlin ?

Bütow’er Heimatlied

Der Wiederaufbau des Vereins.

Unsere Elisabeth-Kirche

Unsere Fahne

Die Fahnenjungfrauen

Bericht im Bütower Anzeiger 1905

Unsere Patenstadt Frankenberg, unser Patenkreis Waldeck - Frankenberg

 



Der "Verein der Bütower in Berlin"

Wir grüßen alle Bütower in Ost und West und unsere Gäste! Unser Verein feiert am 1. September 1990 sein hundertjähriges Bestehen. Zu diesem Anlaß diese kleine Festschrift.

1890 wurde dieser Verein von ehemaligen Bütowern hier in Berlin gegründet. Er ist der älteste pommersche Städteverein in dieser Stadt. Die Gründungsväter leben nicht mehr, aber einige ältere Mitglieder, die in den 20er und 30er Jahren dem Verein angehörten, sind noch unter uns. Um ihnen eine Freude zu bereiten, wollen wir dieses Jubiläum feiern, damit sie noch dabei sein können, wenn "ihr" Verein 100 Jahre alt wird. Viele unserer Mitglieder ersehnten es mitfeiern zu können, haben es aber leider nicht mehr erreicht

Berlin ist nicht mehr geteilt, sondern ist wieder zum Mittelpunkt Deutschlands geworden. Die Teilung ihrer Stadt hat seinen Bewohnern viel Kummer bereitet. Heute trennen uns keine Mauern und Grenzen mehr und wir können uns ohne Angst wieder besuchen. Familien und Freunde kommen wieder zusammen. Wir hoffen, daß wieder mehr Landsleute aus der DDR zu unseren Treffen kommen. Wir haben diese Verbindungen zu ihnen immer erhalten. Diese Feier soll auch eine Begegnung sein, wo wir Erinnerungen austauschen können. Jüngeren Bütowern war es bisher nicht möglich, unsere Treffen zu besuchen.

Das 25 - und 40-jährige Bestehen konnte der Verein feiern, das 50-jährige fiel in die Kriegsjahre, wo es keinen Anlaß zur Feier gab.

Wir Bütower feierten dann doch, im Vorgriff auf das Hundertjährige, das 80-,90-,95-jährige Bestehen. Hierbei wurde immer betont, das Hundertjährige in einem größeren Rahmen zu feiern.

Wir gedenken der Landsleute, die nicht mehr unter uns weilen, deren größter Wunsch es war, dieses Jubiläum mitzufeiern. Wir danken allen Bütowern, durch deren Hilfe wir dieses Jubiläum feiern können. Dank sagen wir auch dem Verein "Bütower e.V." für seine Unterstützung.

Der Vorstand

 


Liebe Bütower Landsleute

 

Schon vor 200 Jahren hat Ernst Moritz Arndt in seinem Gedicht Heimat und Vaterland" ausgedrückt, was die Quelle des 100 Jahre währenden Zusammenhalts der Bütower in Berlin war und ist:

"Oh Mensch, du hast ... ein geliebtes Land, eine Erde,
wonach deine Sehnsucht ewig dichtet und trachtet ..."

Damals waren Bütower, wie viele ihrer Landsleute aus den ostdeutschen Provinzen, in die Metropole gekommen, weil es ihnen in der Heimat zu eng geworden war.

Das pulsierende Leben in der Großstadt faszinierte sie. Sie brachten zwar keine Reichtümer mit, aber den festen Willen, die Chancen, die ihnen die Hauptstadt Deutschlands bot, mit Fleiß und Energie zu nutzen, ihr Können zu entfalten.

Doch eines fanden sie hier nicht, die Sicherheit und die Geborgenheit, die ihnen die vertrauten dörflichen Gemeinschaften, das kleine verträumte Städtchen einst geboten hatte. Sehr einsam und verloren konnte man in der Millionenstadt sein. Als sich Bütower darum zu einer Gemeinschaft zusammenfanden, ist der Grund auch der Wunsch gewesen sein, dieser Einsamkeit zu entfliehen in einen Kreis vertrauter Menschen, die über das Heimweh hinweghalfen, dort ein Stück Heimat und Geborgenheit zu finden. Das Band, das sie vereinte, war die Liebe zu der gemeinsamen Heimat, der Stätte einer unbeschwerten und wohl behüteten Kindheit.

Generationen gehörten seither dieser Gemeinschaft, dem "Verein der Bütower in Berlin" an und haben ihn mit Leben erfüllt. Generationen, die in ihre Heimat zurückkehren konnten, wann immer sie wollten und dort die vertrauten Menschen, die Stätten der Kindheit unverändert wiedersehen konnten. Doch anders als in den Jahrzehnten davor, begann am Ende des letzten Krieges eine andere, eine traurige Ära in der Geschichte des Vereins. Die Bütower, die dann in die Gemeinschaft kamen, hatten nicht ihr Glück in Berlin gesucht, sie hatte das Schicksal hierher veranlagen, das Schicksal einer brutalen Vertreibung aus der angestammten Heimat. Sie kamen mittellos in diese zerstörte Stadt, haben nicht resigniert, sondern mit Fleiß und ungebrochener Willenskraft eine neue Existenz gegründet und ihren Anteil am Aufbau Berlins geleistet. Wie alle Vertriebenen hofften sie dennoch auf eine baldige Rückkehr und sahen mit großer Sorge die .Entwicklung in der Heimat,

Dort hatten Polen Besitz genommen von allem, was wir zurücklassen mußten. Polen, die selbst ihre Heimat hatten verlassen müssen, von denen viele zuvor ein ähnliches Schicksal erlitten hatten.

Unsere Heimat Bütow ist seither nicht nur eine Tagesreise entfernt, sie ist nicht mehr die Heimat, die wir einst verlassen mußten. Es leben Menschen dort, deren Sprache wir nicht verstehen, sie sind dort geboren und unsere Heimat ist auch ihre geworden. Sie haben vieles verändern können, nur eines nicht, unser schönes Land mit seinen herrlichen Feldern, Wäldern und Seen. Diesem Heimatland gilt weiter unsere Liebe, sie bleibt das Band, das uns vereint.

Diese Verbundenheit der Bütower in Berlin hat nunmehr 100 Jahre überdauert, ein Beweis der Ausdauer, der Standhaftigkeit und der Treue. Diese Eigenschaften werden uns auch die Zukunft meistern lassen, eine Zukunft ohne trennende Grenzen in einem friedlichen Miteinander aller Völker.

Auch am Ende soll ein Wort von Ernst Moritz Arndt stehen - heute so aktuell wie vor zweihundert Jahren :

Europa - das sich kindisch so lange mit Blut befleckt hatte,
Bilde sich - In Gemeinschaft - Zur Menschheit !

Mit einer herzlichen Gratulation und allen guten Wünschen

Ihr

Kurt Zielke

Vorsitzender der Pommerschen Landsmannschaft Landesgruppe Berlin e.V.

Vorsitzender des Heimatkreises Bütow

 


Programm 40jähriges Stiftungsfest



Der "Verein der Bütower in Berlin"

1890 wurde der Verein von ehemaligen Bütowern hier in Berlin gegründet. Gründungsväter waren die Landsleute Steinke, Kranz , Grawunder und Menard. Bei der Gründung nannten sie sich noch "Die Heimattreuen". Eine umfassende Chronik dieser Zeit läßt sich nicht mehr zusammenstellen, da fast alle Unterlagen durch den 2.Weltkrieg und seine Folgen verlorengingen. Hier müssen wir uns auf mündliche Berichte alter Mitglieder, die dem Verein in den 20er und 30er Jahren angehörten, und unseren eigenen Kenntnissen stützen. - Vorsorglich, wie die Pommern sind, haben sie aber die Beitragsbücher und Namenslisten gerettet. - Einige der älteren Mitglieder sind noch unter uns. Sie haben nun über 50 und 60 Jahre in Treue zu ihren Verein gehalten. Es sind die Landsleute:

Frau Schellner, Frau Leckere, Brau Mauerhoff, Frau Misch und Herr Tetzke.

Wir wünschen ihnen, daß sie noch recht viele Jahre unter uns weilen.

Das Vereinslokal war der "Urbock" im Bezirk Kreuzberg. Dort traf sich der Verein einmal im Monat.

Die Vorsitzenden des Vereins bis 1943 waren die Landsleute Kranz, Strenge, Menard und viele Jahre Wilhelm von Rekowsky.

Im Verein wurden nicht nur Maskenbälle, Erntefeste und Tanzabende veranstaltet, sondern hier wurden pommersche Sitten und Gebräuche gepflegt. Ja, der Verein war auch Nachrichtenquelle. Hier erfuhren die Bütower die neuesten Nachrichten aus der Heimat. So wußten sie, wer geboren bzw. wer gestorben war und wer geheiratet hatte. Sicher hörten sie auch den neuesten Klatsch aus ihrer Heimat. Wir wissen ja, es gab damals noch kein Fernsehen, kein Radio und selten Telefon. Im Verein fühlte man sich "zuhause". Waren sie in Not, so half man Ihnen. Hatten sie Probleme beim Einleben in der Großstadt, so gab man ihnen Ratschläge. Es war sicher nicht immer einfach für die Neuankömmlinge, sich in der Großstadt zurechtzufinden. Hierbei muß man bedenken, daß sie oft aus kleinen ruhigen Dörfern in eine pulsierende Großstadt mit seinen Gefahren kamen. Manche Mutter wird ihre Tochter mit Sorgen nach Berlin ziehen lassen und ihr gute Ratschlage mit auf den Weg gegeben haben.

 


Wann kamen die Bütower nach Berlin ?

Schon im 19.Jahrhundert zogen Bütower nach Berlin. In dieser Zeit wuchs Berlin zur größten Industriestadt Deutschlands heran und wurde so zu einem Magneten für junge, tüchtige Leute. Besonders viele Handwerker zog es nach Berlin. Da die Pommern als tüchtig und fleißig galten, hatten sie wenig Probleme mit der Arbeitsuche. Bemerkenswert war, daß die Zunft der Bäcker unter den Mitgliedern stark vertreten war. Andere Landsleute hatten hier in und um Berlin "gedient" und blieben nach ihrer Militärzeit in Berlin als Beamte oder Angestellte. Sie hatten hier geheiratet und ihre brauen wollten in Berlin bleiben.

Bis zum I. Weltkrieg entwickelte sich Bütow zu einer blühenden Geschäfts- und Industriestadt und war ein Bahnknotenpunkt. Nach dem unglückseligen Friedensvertrag von Versailles 1919 wurde Bütow Grenzkreis. Durch Abtrennung von den Gebieten von Posen und Teilen Westpreußens entstand der polnische Korridor. Bütow hatte seinen Handel auf diese Gebiete und nach Danzig ausgerichtet. Durch die Grenzziehung wurde ein wirtschaftlich und kulturell zusammengewachsenes Gebiet zerrissen. Viele Betriebe kamen zum Erliegen, da ihnen die Absatzgebiete verlorengingen. Dazu kamen jetzt noch viele Vertriebene aus dem Korridor, die aufgenommen werden mußten, weil sie nicht für Polen optiert hatten. Dadurch mußte sich ein Teil der Bütower Landsleute in der Fremde Arbeit suchen. Daß wieder einige nach Berlin gezogen waren, merkte man daran, daß sich die Mitgliederzahl verdoppelt hatte.

In dieser Zeit wurden in Berlin auch andere pommersche Vereine gegründet. So bildeten sich vor dem I. Weltkrieg der Rummelsburger, Neustettiner, Barther und Massower Heimatverein. Alle Vereine pflegten Kontakte untereinander und ihre Mitglieder besuchten sich gegenseitig zu ihren Feiern. Bei allen Vereinen stand die Pflege des Heimatgedankens im Vordergrund. Das Heimweh der Mitglieder war oft groß und sie schämten sich nicht, es zu zeigen. Ihre Gedanken und Sehsüchte haben sie uns in Liedern und Gedichten hinterlassen. So oft sie konnten, besuchten sie ihre Heimat.

 


Bütow’er Heimatlied



Der Wiederaufbau des Vereins.

1947 wurde das Vereinsleben wieder aktiv. Alte Vereinsmitglieder und wir Heimatvertriebenen fanden zusammen.

trafen sich die Bütower das 1. Mal im "Tusculum" in Berlin. 2.000 Teilnehmer aus Ost und West feierten ein Wiedersehen. Es gab ein glückliches Wiedersehen für die Lebenden, aber auch Trauer um die Toten. Organisiert wurde das Treffen von den Landsleuten Schmidt und Hinz. Der Landsmann Hinz hatte in der damaligen Zeit die Zeitung "Wir Bütower" herausgegeben. Hierdurch konnten damals schon Anschriften und Schicksale aufgeklärt werden.

Später trafen wir Bütower uns im "Grunewaldkasino", im "Baresü",in der Friesenstraße, der Reichssportfeldstraße, der Bingerstraße, im "Lindenhof" und jetzt in der "Schwabenstube." Wir haben das 80-, 90- und 95-jährige Bestehen gefeiert, immer hoffend, auch noch beim hundertjährigen Bestehen dabei zu sein. Leider haben sich die Reihen gelichtet. Viele vertraute Gesichter sind nicht mehr unter uns. Von ihnen mußten wir leider Abschied nehmen. Wie gerne wären sie dabei gewesen..

Die Nachkriegszeit ist uns allen bekannt und für uns nachvollziehbar. Auch die Namen der Vorsitzenden sind uns bekannt. Es waren die Landsleute:

Werner Schmidt, Fritz Polzin, Kurt Gatz, Hans von Malottki.

Für diese beiden letzten Vorsitzenden möchte ich einige Worte des Gedenkens und Dankes mit einfügen. Unser "Pitt" Gatz hat unseren Verein nach einem Tief wieder aufgebaut. Durch seinen Einfallsreichtum und seinen Humor hat er uns zusammengehalten. Er kannte alle Bütower und alle Bütower kannten ihn. Unser "Pitt" war ein Bütower Original! Auch sein Nachfolger Hans von Malottki war immer bemüht, dem Verein ein guter Vorsitzender zu sein. Beider Bestreben war es, einen Ausgleich mit den jetzigen Bewohnern zu finden. Beide besuchten, so oft sie konnten, ihre Heimat, was allerdings einige Zeit nicht erlaubt war. Was wir gar nicht genug anerkennen: Trotz ihrer Krankheit war es immer ihr größter Wunsch, daß der Verein der Bütower weiterleben muß. Wir hoffen, daß wir diesen Wunsch erfüllt haben.

Nicht vergessen wollen wir auch die Frauen dieser beiden Vorsitzenden, die ihren Männern in all' diesen Jahren hilfreich zur Seite standen und einen Teil der Vereinsarbeit mitgetragen haben. Wir danken auch allen Mitarbeitern des Vereins, denn nur durch ihre Hilfe war es möglich, daß der Verein weiterbestehen konnte.

Viele Busreisen wurden nach Bütow durchgeführt. Von unserem Landsmann Jankowski wissen wir, daß er alle Jahre Fahrten nach Bütow organisiert. Andere ehemalige Bütower reisen mit Pkw dorthin, wohnen in ihrer Heimat privat und halten dadurch die Verbindung zu den wenigen dort noch lebenden Landsleuten aufrecht .

In unserem Kreis lebte schon immer eine kaschubische Minderheit, die aber nie Polen sein wollten. Ein Teil von ihnen blieb nach Kriegsende dort. Im Laufe der Jahre hat sich ihre Zahl aber stark verringert, da viele in die Bundesrepublik auswanderten.

Immer mehr junge Leute reisen in die Heimat ihrer Eltern und deren Vorfahren. Sie wollen das Land kennenlernen, von dem ihre Eltern ihnen erzählten. Sie schwärmen von der schönen Landschaft mit seinen stillen Seen und seinen grünen Wäldern. Nach ihrer Rückkehr hört man sie begeistert sagen: "Wir fahren wieder hin." Wenn sich auch in unserer Heimat viel verändert hat, die Schönheit der Landschaft ist geblieben. Die Kreise Bütow und Lauenburg nannte man das "Blaue Ländchen".

Was sagt der geborene Pommer von seinem Land: "Nuscht nich‘, wie bloß Landschaft".

 


Unsere Elisabeth-Kirche

Unsere Elisabeth - Kirche hat den Krieg heil überstanden und wird heute von den Polen als Gotteshaus benutzt. 1984 haben wir hier in Berlin einen Gedenkgottesdienst in der Ev. St. Matthäus-Kirche zum 130 jährigen Bestehen unserer Kirche abgehalten. Die St.Matthäus-Kirche gleicht unserer Kirche völlig, da sie von dem gleichen Baumeister stammt. Pastor Range, ein Pommer, hielt den Gedenkgottesdienst. Nach dem Gottesdienst haben wir eine gemeinsame Feier veranstaltet.

 


Unsere Fahne

Um ihre Verbundenheit zur Heimat auch nach außen zu zeigen, hatte der Verein beschlossen, eine Fahne zu beschaffen. 1929 war es soweit, daß die Fahne angeschafft werden konnte, nachdem der Bäckermeister Lübeck den fehlenden Betrag dafür gestiftet hatte. Der Verein gab sich nun auch den Namen "Verein der Bütower in Berlin". Das Amt des Fahnenträgers übernahm der Landsmann Pachali, der dieses auch bis in die 70er Jahre ausübte. Ihm zur Seite standen bei der Fahnenweihe sieben "Fahnenjungfrauen". Eine dieser "Jungfrauen" ist heute noch unter uns. Es ist Frau Magdalene Misch.

Daß uns die Fahne erhalten blieb, verdanken wir unserem Landsmann Pachali. In seiner Obhut hat sie die Kriegs- und Nachkriegszeit ,unter Kohlen versteckt, überstanden.

1930 besuchte der Verein mit seiner neuen Fahne seine Heimatstadt. Bütow empfing seine "Berliner Bütower" mit großem Bahnhof. Die Kapelle "Ottker Voss" begleitete sie durch die Stadt zum Heldenhain und von dort zum Marktplatz ,wo sie von den Bütowern herzlich begrüßt wurden. Wir als Kinder liefen damals immer begeistert nebenher. - Vielleicht erinnern sich noch ältere Bütower daran? - Der "Bütower Anzeiger" hat damals ausführlich darüber berichtet. Es war wohl damals ein Ereignis, wenn ein ganzer Verein seine Heimatstadt besuchte. Gerade in der damaligen Zeit waren viele Menschen arbeitslos. Der Wunsch, die Heimat zu besuchen, hatte alle Hindernisse überwunden.

Diese Fahne wird nach unserer Hundertjahrfeier in der Heimatstube unserer Patenstadt Frankenberg ihren Platz finden. Von hier aus soll sie den Gedanken der Heimatverbundenheit weiter tragen und in die Jugend hineinpflanzen, damit die Wurzeln zu Bütow und Pommern nicht verlorengehen.

Heinrich Heine schrieb die Worte: "Wehe dem, der keine Heimat hat".

Während des Krieges ruhte das Vereinsleben.1940 trafen sich die Mitglieder das letzte Mal. Ab 1947 wurde das Vereinsleben wieder aktiviert.

 Fahne restauriert


Die Fahnenjungfrauen


Bericht im Bütower Anzeiger 1905


Unsere Patenstadt Frankenberg, unser Patenkreis Waldeck - Frankenberg

Bei unserer Feier wollen wir heute nicht vergessen, unserer Patenstadt Frankenberg zu danken. Wir haben dort eine Stätte gefunden, wo wir Bütower seit 1961 alle 2 Jahre unser Heimattreffen haben. Die Stadt Frankenberg bereitet uns jedes Mal einen so herzlichen Empfang, daß die Bütower immer wieder gerne zu ihren heimatlichen Treffen kommen und sich gleich mehrere Tage an der Gastfreundschaft dar Frankenberger erfreuen. Frankenberg ist zum Sammelpunkt aller Bütower geworden. So entstanden Freundschaften zwischen den Bütowern und den Frankenbergern, die schon viele Jahre andauern. 1986 bestand die Patenschaft mit Frankenberg 25 Jahre. So wollen wir hoffen, daß diese Freundschaft noch lange bestehen bleibt und wir Frankenberg zum Heimattreffen immer wieder besuchen dürfen. Dank sagen wir dem Landrat

Herrn Dr. Horst Bökemeier sowie dem Bürgermeister

Herrn Helmut Eichenlaub und ihren Mitarbeitern.



© Heimatstube Bütow 2005
Bearbeiter Kreplin, 7.4.2005
zu finden über: http://www.buetow-pommern.info